Windenergie bei European Energy
Seit 2004 Teil der Energiewende in Deutschland.
Windenergie
Windenergie bei European Energy
Seit 2004 Teil der Energiewende in Deutschland.
Von der Planung bis zum Betrieb
Alles aus einer Hand. Immer mit der Region im Blick.
Fragen und Antworten
Wissenswertes rund um Windenergie.
Starke Projektpipeline
Unsere Teams entwickeln fortlaufend neue Projekte und prüfen, wo bestehende Windparks modernisiert werden können. Allein im Juli 2026 wurden Windparks mit einer Gesamtkapazität von 145 MW genehmigt.
Erfahren auf der Baustelle
Unsere Teams haben bereits mehr als 50 Projekte baulich umgesetzt und begleitet. Dabei übernehmen wir die Koordination aller Bauphasen bis zur erfolgreichen Fertigstellung. 7 Projekte befinden sich im Sommer 2026 im Bau.
Zuverlässig im Betrieb
Über 400 Windenergieanlagen werden von uns in Deutschland verwaltet. Dazu gehören eigene Windparks sowie Anlagen unserer Kooperationspartner.
Mit Energiespeichern geplant
Wir integrieren zukünftig Batteriespeicher in unsere Windparks, um erneuerbaren Strom flexibler nutzbar zu machen und die Stabilität des Stromnetzes zu unterstützen.
Projektregionen
Seit dem ersten Windrad von European Energy in Brandenburg im Jahr 2004 sind zahlreiche weitere Projekte und Windparks hinzugekommen.
Heute sind wir in weiten Teilen Deutschlands aktiv und verfügen allein im Windbereich über eine Projektpipeline von rund 2 GW. Durch neue Genehmigungen, Repowering-Vorhaben und die Planung neuer, geeigneter Standorte erweitern wir unser Engagement kontinuierlich, um einen Beitrag zur unabhängigen und klimaneutralen Energieversorgung Deutschlands zu leisten.
Repowering im Fokus
Ein Schwerpunkt von European Energy ist das Repowering bestehender Windparks. Dabei werden ältere Windenergieanlagen durch moderne, leistungsstärkere Anlagen ersetzt, die im gleichen Gebiet deutlich mehr Strom erzeugen können.
Repowering ermöglicht eine effiziente Nutzung bereits erschlossener Standorte, da bestehende Infrastruktur wie Zuwegungen, Kabeltrassen oder Netzanschlüsse häufig weitergenutzt werden kann. So lassen sich die Stromerträge erhöhen, ohne zusätzliche Landschaftsräume in Anspruch nehmen zu müssen.
Gleichzeitig planen wir auch neue Windparkstandorte, wo die Standortbedingungen geeignet sind und die Projekte gemeinsam mit Gemeinden, der Anwohnerschaft sowie Flächeneigentümern umgesetzt werden können.
Planung, Bau und Betriebsführung erfolgen bei uns aus einer Hand und werden von erfahrenen Fachleuten im eigenen Unternehmen umgesetzt. Unser Anspruch ist es, Projekte so zu planen und umzusetzen, dass sie sich bestmöglich in Landschaft, Natur und ihr Umfeld einfügen.
Alles aus einer Hand
European Energy Deutschland verfügt über die Erfahrung und das Fachwissen, um alle Projektschritte von der Idee bis zur Stromproduktion selbst zu übernehmen.
1. Standortprüfung: Wir untersuchen potenzielle Standorte für neue Anlagen oder prüfen, ob sich bestehende Windparks für eine Modernisierung eignen, damit Projekte im Einklang mit Mensch und Natur entstehen.
2. Flächensicherung: Abschluss von Pachtverträgen und sonstigen Vereinbarungen mit den Bewirtschaftern und Eigentümern der Flächen.
3. Genehmigung: Die naturschutzfachlichen Gutachten werden erstellt und der Genehmigungsantrag wird vorbereitet und eingereicht.
4. Bauphase: Verschiedene Fachabteilungen übernehmen die Bauplanung, die Finanzierung, den Einkauf und den Bau der Anlagen.
5. Betriebsführung: Nach Inbetriebnahme des Parks übernehmen wir die technische und kaufmännische Betriebsführung.
Windenergie für die Region
Unsere Arbeit basiert auf Vertrauen, Verlässlichkeit und einer engen Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Gemeinsam mit Gemeinden, Anwohnenden und Flächeneigentümern entwickeln wir Wind- und Solarparks, die langfristig zur regionalen Wertschöpfung beitragen und einen Nutzen für die Region schaffen.
Durch die gesetzlich geregelte Beteiligung profitieren Gemeinden sowie Anwohnerinnen und Anwohner direkt von der Stromerzeugung vor Ort. Erneuerbare Energien schaffen über Jahrzehnte hinweg zusätzliche Einnahmen für die Region. Diese ermöglichen kommunale Investitionen und die Umsetzung regionaler Projekte, von denen die Menschen vor Ort profitieren.
Je nach Projekt und geltender Landesregelung können Anwohnerinnen und Anwohner zudem durch Anlagemöglichkeiten (Crowdfunding), jährliche Direktzahlungen (Strombonus) oder Vereinsspenden profitieren.
Biodiversität bei Windprojekten
Bereits in der Planung unserer Windparks berücksichtigen wir die Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt. Ziel ist es, mögliche Beeinträchtigungen so weit wie möglich zu vermeiden und verbleibende Eingriffe gemäß den gesetzlichen Vorgaben auszugleichen.
Eingriffe in Natur und Landschaft werden durch verschiedene Ausgleichsmaßnahmen kompensiert. Dazu zählen beispielsweise Aufforstungen, Renaturierungen sowie die Schaffung und Aufwertung von Lebensräumen für Vögel und andere Tierarten.
Wie lange dauert es, einen Windpark zu errichten?
Die Bauzeit eines Windparks ist abhängig von den Standortbedingungen sowie der Anzahl der Anlagen. Für den Bau eines Windparks mit 4-6 Anlagen wird mit einer Bauzeit von etwa 9 bis 12 Monaten gerechnet: zunächst werden die Zufahrtswege und Fundamente gebaut, dann die Anlagentürme errichtet. Schließlich werden die Rotorblätter montiert und Kabeltrassen verlegt.
Wie wird die Wartung eines Windparks gehandhabt?
Windenergieanlagen werden regelmäßig gewartet und geprüft. Halbjährliche und jährliche Wartungen sowie wiederkehrende technische Prüfungen gewährleisten einen sicheren und zuverlässigen Betrieb.
Spart eine Windenergieanlage mehr Treibhausgase ein, als bei ihrem Bau entstehen?
Ja. Je nach Standort und Anlagentyp dauert es nur einige Monate (6-14 Monate), bis die für die Herstellung und den Bau einer WEA benötigten Emissionen durch die Anlage eingespart wurden (im Vergleich zum deutschen Strommix). Danach wird über 20 Jahre klimafreundlicher Strom produziert.
Wie viel Platz benötigt eine Windenergieanlage?
Für Fundament und Kranstellflächen werden dauerhaft etwa 1.500 bis 2.000 m² benötigt. Während der Bauphase kommen vorübergehend weitere Flächen hinzu, die anschließend wieder landwirtschaftlich genutzt werden können. Bestehende Wege und Infrastruktur werden nach Möglichkeit genutzt, um zusätzliche Eingriffe in die Landschaft so gering wie möglich zu halten.
Sind moderne und leistungsstärkere Anlagen auch lauter?
Trotz ihrer höheren Leistung sind moderne Windenergieanlagen meist nicht lauter als ältere Anlagen. Technische Verbesserungen können dazu beitragen, dass sie nach einem Repowering in vielen Fällen sogar leiser sind.
Welche Schall-Grenzwerte müssen eingehalten werden?
Die WHO empfiehlt für Windenergieanlagen einen Lärmpegel von 45 dB(A). Dieser Wert entspricht den nächtlichen Grenzwerten der „Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ (TA Lärm) für Dorf-, Misch-, Kern- und urbane Gebiete, die bei der Genehmigung von Windenergieanlagen maßgeblich sind.
Wie wird sichergestellt, dass die Grenzwerte für Schall und Schattenwurf eingehalten werden?
Schall- und Schattenwurf werden bereits vor der Genehmigung mithilfe von Computermodellen berechnet und von den zuständigen Behörden geprüft. Auch nach der Inbetriebnahme wird die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte kontrolliert und bei Bedarf durch technische Maßnahmen oder zeitweise Abschaltungen sichergestellt.
Was ist Infraschall?
Infraschall ist ein nicht hörbarer Schall mit einer Frequenz von unter 20 Hz. Dieser niedrigfrequente Schall kann u.a. durch die Gondel und Rotorblätter von Windenergieanlagen entstehen.
Infraschall wird aber auch in vielen anderen alltäglichen Situationen erzeugt, z. B. durch Wind, Meeresrauschen, Bauarbeiten oder den Straßenverkehr. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind durch den von Windenergieanlagen ausgehenden Infraschall keine gesundheitlichen Auswirkungen nachgewiesen.
Beeinflussen Windenergieanlagen die Landwirtschaft?
Erneuerbare Energien sind für Landwirte in ganz Deutschland zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein geworden. Da der dauerhafte Flächenverbrauch minimal ist, können die Felder in der Umgebung der Anlage weiterhin wie üblich landwirtschaftlich genutzt werden.
Die neu errichteten Zufahrtswege können ebenfalls von den Landwirten genutzt werden. Kranstellflächen können als Lagerflächen genutzt werden.
Welche Maßnahmen werden bei Eisfall oder Eiswurf ergriffen?
Für jeden Standort wird das Eiswurfrisiko anhand meteorologischer Daten durch Gutachter bewertet. Moderne Windenergieanlagen verfügen über Eiserkennungssysteme und schalten sich bei Vereisung automatisch ab. Je nach Standort können zusätzliche Maßnahmen wie Warnschilder, Einzäunungen oder Rotorblattheizungen zum Einsatz kommen.
Welche naturschutzfachlichen Untersuchungen müssen für ein Windprojekt durchgeführt werden?
Für jeden Windpark werden unabhängige Umwelt- und Artenschutzgutachten erstellt, darunter beispielsweise Biotopkartierungen sowie Untersuchungen zu Vögeln und Fledermäusen. Die zuständigen Behörden prüfen sorgfältig, ob geschützte Arten beeinträchtigt werden. Erhebliche Konflikte können dazu führen, dass ein Vorhaben nicht genehmigt wird.
Wie werden Vögel und Fledermäuse geschützt?
Windparks werden möglichst außerhalb sensibler Bereiche wie Brutgebieten, Zugrouten oder Schutzgebieten geplant. Zum Schutz von Vögeln und Fledermäusen können zudem zeitweise Abschaltungen vorgesehen werden. Ergänzend schaffen Maßnahmen wie Hecken, Bepflanzungen oder Brachen attraktive Nahrungs- und Lebensräume abseits der Windenergieanlagen.
Was ist SF6 und kommt es in Windenergieanlagen vor?
Schwefelhexafluorid (SF6) ist ein Treibhausgas, das in Windenergieanlagen verwendet wird. In einer Anlage befinden sich weniger als 3 kg SF6. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes werden in ganz Deutschland insgesamt jährlich weniger als 20 kg SF6 aus Windenergieanlagen freigesetzt.
Beim Rückbau wird das Gas sicher abgesaugt und wiederverwendet. Selbst ein vollständiger SF₆-Austritt bei einem Unfall würde die durch Windenergie erzielten Treibhausgaseinsparungen nicht annähernd aufwiegen.
Die mit Abstand größte Emissionsquelle für SF6, das 22.800-mal stärker wirkt als CO2, ist in Deutschland die unsachgemäße Entsorgung von Schallschutzfenstern.